Gestern und Heute

Landwirtschaft und Schweinehaltung haben in der Wilhelm-Bieser-Straße in Hecklingen eine lange Tradition. Seit 2001 sind die Landwirte Köcher und Meuser Besitzer des dortigen Agrarbetriebes. Die Geschäftsfelder am Standort umfassen Entsorgung, Lagerung, Logistik, Feldbau und Tierhaltung sowie die Gewinnung von regenerativen Energien. 

Standort in der Wilhelm-Bieser-Straße in Hecklingen
Die hochwertige Futtergerste für unsere Schweine wird von Landwirten in der Region angebaut.
Auch wenn am Horizont dunkle Wolken aufziehen - die Landwirte der Alboco bearbeiten den Boden.

Nach der grundhaften Sanierung der Stallanlagen und Maßnahmen zur Eindämmung von Geruchsemmissionen folgte in den Jahren danach der Bau von Biogasanlage. Die Biogasanlage hat unseren landwirtschaftlichen Kreislauf von Pflanzenanbau über Futtermittelgewinnung, Tierhaltung und Düngung um die Komponente Energieerzeugung erweitert. Mit der Einspeisung der Energie unserer Biogasanlagen können etwa 2400 Privathaushalte versorgt werden. Die gleichzeitig entstehende Wärme findet in der Futteraufbereitung und beim Heizen der Ställe eine sinnvolle Nutzung. Dies führte in der Vergangenheit zu einer enormen Reduzierung des Heizölverbrauchs.

Die Schweine werden zu einem guten Teil mit Getreiden und Mais aus eigenem Anbau gefüttert. Fachkundige und erfahrene Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um das einwandfreie Funktionieren der Stalltechnik (Heizung, Klima, Lüftung, Fütterung, Trinkwasser) und um das Wohl und Befinden der Tiere. Die Schweine verbringen rund fünf Monate Mastzeit in unserem Stall und werden mit eigenen gut ausgestatteten Viehtransportfahrzeugen sicher und gesund zur Schlachtung gefahren.

Mit der Teilnahme am QS-Programm für Lebensmittelsicherheit garantieren wir dem Verbraucher ein hohes Maß an Transparenz zur Herkunft und Qualität des Lebensmittels. Neben Mais, Raps und Gerste bauen wir Weizen zur späteren Verwendung in der Lebensmittelindustrie an.

Bei der Alboco GmbH in Hecklingen sind rund 14 Mitarbeiter beschäftigt, weitere in unserer Verwaltung in Klein Wanzleben.  

Wir arbeiten laufend daran, mit neuen Baustoffen und moderner Stalltechnik optimale bauliche Voraussetzungen für hohes Tierwohl und Tierkomfort zu schaffen.

Da die Anlage seit jeher direkt am Stadtrand liegt, ist es uns ein Anliegen, die Geruchsemmissionen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus so gering wie möglich zu halten. Filter, hohe Abluftkamine und nicht zuletzt die "Veredelung" der Gülle in der Biogasproduktion sind einige Beispiele dafür.